Sortiment Hahne Bautenschutz



Zellulose in der Dämmstoffdatenbank

http://www.nabu.de/archiv2/nachbar-natur/datenbank/celluloseflocken.htm

1. Name: Celluloseflocken-Einblasdämmstoff

2. Allgemeine Beschreibung:
Einblasdämmstoff aus organisch-natürlichem, hier pflanzlichen Rohstoff Celluloseflocken, im Recyclingverfahren aus Tageszeitungen hergestellt; zum Ein- oder Ausblasen in Hohlräume von Dächern, Wänden u. Decken.

3. Wärmeleitfähigkeit[Lambda]: 0,040 [W/(mK)]

4. Spezifische Wärmekapazität: ca.1600 [J/(kgK)]

5. Diffusionswiderstand
[mue] = 1 - 2 (DIN 4108)

6. Rohdichte:
35 - 80 kg/qbm

7. Druckfestigkeit:
elastisch, nicht druckbelastbar

8. Brandklasse u. Brandverhalten:
B2 schwerentflammbar nach bekannten Prüfverfahren. Nur brennbar bei Beflammung: Verkohlung, langsameres Verschwelen dickerer Schichten. Sofortiges Verlöschen der Flammen nach Beflammung, keine eigene Brennbarkeit. Als Dämmung in einer Leichtbaukonstruktion extrem gute Brandverzögerung; in feuerhemmenden (F30, F60, F90) Konstruktionen einsetzbar. Kein Schmelzen: Wirkung noch über 1.500 °C.Emissionen im Brandfall: Kohlendioxid, -monoxid, Borverbindungen, abhängig von Brandumständen. Gesundheitsschädlich sind alle Gase aus unkontrollierten, unvollständigen Verbrennungen.

9. Abmessungen:
100 L Säcke, Big Bags

10. Zusammensetzung:
Tageszeitungspapier, Borax, Borsäure

11. Typkurzzeichen für die Anwendung / Normen, Verordnungen:
div. Zulassungen für Produkte gegeben

12. Ökologische Qualitäten:
Umweltbelastung bei der Herstellung: Das Recycling von Zeitungspapier zu isofloc' braucht sehr wenig Energie und belastet weder Wasser noch Boden. Emissionen durch Transport. Sorptionsfähiges Material, luftfeuchteausgleichend. Extrem hohe Wärmespeicherfähigkeit = hoher sommerlicher Wärmeschutz. Gute Schalldämmung. Langlebige Dämmung (60 Jahre erprobt). Anmerkung: Gravierender Nachteil ist die große Staubentwicklung bei der Verarbeitung sowie massive Freisetzung von Fasern beim Einblasen.

13. Primärenergiegehalt (PEI):
58 [(kWh)/qbm]

14. Verarbeitungs-/ Einsatz-Hinweise:
Einbau nur durch geschulten Fachbetrieb; diese Leistung umfaßt die Beratung bei der Konstruktions wahl, die Lieferung der äußeren u. inneren Begrenzung der Dämmschicht und die Einbringung der Dämmung selbst. Für das Material übernimt der Hersteller die Garantie, die Ausführung gewährleistet der Fachbetrieb mit einer Baustellenbescheinigung, die die verbrauchten Mengen und die Herstellervorschrift exakt dokumentiert.

15. Preis-Niveau: 
58 - 79 €/qbm incl. Einbau

Unsere Lizenzverarbeiter erfahren Sie bei mir.

Tel. 08687-9842280



Zelulosedämmung von Thermofloc

Wissenswertes über Zellulose als Einblasdämmung

Rohstoff für diese Zellulosedämmstoffe sind meist Tageszeitungen. Die Erprobungsphase hat dieser Stoff bereits überstanden: In den USA werden Zellulosedämmstoffe seit 60 Jahren und in Skandinavien seit 30 Jahren mit Zufriedenheit eingesetzt. Bei uns in Europa ist diese Art des Dämmstoffes bereits seit über 15 Jahren im Einsatz.
Ein guter Dämmstoff hilft Energie sparen, Energie sparen hilft Geld sparen. Bisher machten vor allem die Mineralfasern das Rennen im Dämmstoffmarkt. Hohe Wärmedämmwerte und ein guter Preis schienen ohne Frage eine gute Kombination. Baubiologische Dämmstoffe aus hochwertigen Naturmaterialien konnten zwangsläufig nicht so billig sein wie die chemische Massenware. Mit der Zellulosedämmung hat sich dies aber geändert: Das Recyclingmaterial ist in Hülle und Fülle vorhanden, die Herstellung nicht kosten- und energieaufwendig - das baubiologische Produkt kann sich in Preis und Leistung mit den konventionellen Dämmstoffen wie z.B. Mineralfasern messen. Diese ökologische Dämmung kann sich heute jeder Bauherr leisten.

Leistungsvergleich Mineralfaser- und Cellulosedämmung im eingebauten Zustand

Untersuchung der Universität von Colorado, Fachbereich Architektur und Planung Unter der Leitung der beiden Architekten Soontorn Boonyartikan und Scott R. Spiezle wurde von der Universität Colorado in Denver, U.S.A. ein Forschungsprojekt durchgeführt, um die Leistung von Mineralwolle und Cellulose zu testen.

Dazu wurden zwei identische Testgebäude entworfen und gebaut. Beide Dämmstoffe hatten gleiche Wärmeleitfähigkeit. Die beiden völlig identischen Häuser wurden auf dem Grundstück der Uni errichtet und nach den staatlichen Vorschriften und den üblichen technischen Standards in Holzständerbauweise gebaut. Die Böden wurden auf einem Holzrahmen verankert, der auf dem Asphaltboden der Baustelle aufgelegt war.
In diesen Rahmen wurden zunächst zwei Lagen Polystyrolplatten (38mm) eingelegt und die Bodenbalken aufgelegt. Als Bodenbelag dienten OSB Platten. In beiden Gebäuden wurde nach Süden ein 0,84 m² großes Aluminiumfenster mit Isolierverglasung eingebaut. Außerdem hatten beide Gebäude eine wettersichere Außentür von 0,93 x 2,03 m auf der Nordseite. Es waren ausreichend Temperaturfühler angebracht, die ständig auf Fehlerfreiheit untersucht wurden.
Nach der Fertigstellung prüften die Techniker beide Gebäude auf Ihre Winddichtigkeit mittels Blower- Door-Test.
Da die Ergebnisse identisch waren, wurden schließlich beide Häuser noch zunächst ohne jegliche Dämmung auf konstant 18,3 °C aufgeheizt.
Haus A verbrauchte dabei 489 KWh und Haus B 473 KWh Strom: das ergibt einen Unterschied von weniger als 1%. In dieser Zeit war der Energieverbrauch also praktisch gleich.
Eine Münze wurde geworfen, um zu entscheiden, welches Haus welche Dämmung bekommt. Haus A bekam so die Cellulosedämmung mit einem u-Wert der Wand von 0,26 und offen aufgeblasen mit einem u-Wert von 0,17 (Decke). Haus B wurde entsprechend mit Dämmmatten aus Mineralfaser versehen.
Ein zweiter Blower-Door-Test am 16. Januar 1990 führte zu dem Ergebnis, dass die Cellulosedämmung einen Dichtungseffekt auf das Gebäude ausübte, der um 37% besser lag als der der Mineralfaserdämmung.
In der anschließenden Heizperiode verbrauchte das Haus A (Cellulose) mit nur 82 KWh gegenüber dem mit Mineralfaser gedämmten Haus 26,4% weniger Heizenergie. Den Wärmeverlust über Nacht sollte ein weiterer Test zeigen. Dazu wurden beide Häuser auf 21,7 °C aufgeheizt. Nach dem Abschalten der Heizungen war nach einem Zeitraum von 9 Stunden das mit Cellulose gedämmte Haus 3,7 °C wärmer als das mit Mineralfaser gedämmte Gebäude.
Auch dies wurde nicht erwartet. Schlussfolgerung: Die Forschung der University of Colorado in Denver, U.S.A., hat gezeigt, dass die Cellulosedämmung die Dichtigkeit eines Gebäudes im Vergleich zu Mineralfaser um 38% verbessert. Die fugendicht, lückenlos und hohlraumfüllend eingebrachte Cellulosedämmung erreicht also eine bessere Dichtigkeit der Hohlräume.
Auch das Heizen benötigt Einviertel weniger Energie.
Darüber hinaus ist auch der Wärmeverlust nach dem Abschalten der Heizung gegenüber der Mineralfaserdämmung verlangsamt.
Die energetische Effizienz der Cellulose ist um ca. 24% günstiger.

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Nur eine gute Dämmung erweist sich als sinnvoller Wärmeschutz.
Thermofloc ist ein naturnaher Dämmstoff aus Zellulosefaser, der im Einblasverfahren in
Dach, Wand, Kellerdecke und Boden eingebracht wird.

Die Vorteile vom Thermofloc Dämmstoff liegen auf der Hand:

  • Wärmedämmung ökologisch; Thermofloc Einblasdämmstoff ist ein baubiologisch unbedenklicher Dämmstoff der sowohl in kalten als auch heißen Jahreszeiten ein optimales Wohnraumklima garantiert. Thermofloc Einblasdämm-stoff ist ökologisch unbedenklich und wiederverwertbar.
  • Organischer Dämmstoff: Thermofloc Einblasdämmstoff  kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben und eignet sich daher ausgezeichnet für diffusionsoffene Dach- und Wand konstruktionen.
  • Fugenlose, maßgeschneiderte Dämmschicht:  Thermofloc Einblasdämmstoff bildet eine fugenlose, maßgeschneiderte Dämmschicht, die Wärmebrücken ausschließt und im Gegensatz zu Dämmstoffen in Platten- oder Mattenform zu keinem Verschnitt führt.
  • Preis-/Leistungsverhältnis: verglichen mit anderen konventionellen Dämmstoffen verfügt Thermofloc Einblasdämmstoff über ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis. Thermofloc Einblasdämmstoff kostet nicht mehr als eine herkömmliche Wärmedämmung aus Mineralfasern.
  • Lizensierte Verarbeitungsbetriebe: Thermofloc Einblasdämmstoff wird ausschließlich durch lizensierte Verarbeitungsbetriebe eingebaut und garantiert somit eine hohe Beständigkeit und Lebensdauer der Dämmung.