Was ist ein Kunde?

          Was ist ein Kunde?  

          Der Kunde ist:

  • Ist die wichtigste Person in unserem Unternehmen, unabhängig davon
    ob er persönlich da ist, uns schreibt oder mit uns telefoniert.

  • hängt nicht von uns ab, sondern wir von ihm.

  • ist keine Unterbrechung unserer Arbeit, sondern ihr Sinn und Zweck.

  • Ist jemand der uns seine Wünsche bringt. Unsere Aufgabe ist es, diese
    Wünsche gewinnbringend für Ihn und uns zu erfüllen.

     
  • Ist keine kalte Statistik, sondern ein Mensch aus Fleisch und Blut,
    möglicherweise mit Vorurteilen und Irrtümern behaftet.

  • Ist nicht jemand mit man ein Streitgespräch führt oder seinen Intellekt
    mißt. Es gibt niemanden der je einen Streit mit einem Kunden
    gewonnen hat.

  • Ist kein Außenstehender sondern einn lebendiger Teil unseres Geschäfts.
    Wir tun ihm keinen Gefallen wenn wir ihn bedienen, sondern er tut uns einen
    Gefallen, wenn er uns Gelegenheit dazu gibt es zu tun.


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Der Preis von John Rushkin ( engl. Sozialreformer *1819-1900* )

Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, 

das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, 

und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.

Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen.

Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles.

Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel zu erhalten.

Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen.

Und wenn Sie das tun, haben Sie auch genug Geld um etwas besseres zu erhalten.



 

 


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Der Ton macht die Musik

Wenn Menschen ein und dasselbe sagen, kann es doch ganz anders klingen. Es kommt eben stets darauf an aus welchem Mund die Botschaft kommt und wie sie formuliert ist. Das zeigt und auch diese kleine Geschichte aus dem alten China.

Nach einem üppigen Gastmahl schlief der König Yau schlecht ein und träumte übel. Es war ihm so im Traum, als verliere er einen Finger nach dem anderen. Noch ehe der Morgen graute, ließ er Tschu, der Träume deuten konnte, an seine Bettstatt bringen.

Zu diesem Tschu ist zu sagen, dass er einstmals, als er seinen ersten Traumdeuterrang errungen hatte, nur noch mit gesenktem Kopf umher ging, als er dann den zweiten Grad erreichte, schritt er nur noch mit gebeugtem Rücken einher! Als es ihm gelang, den höchsten Rang für einen Traumdeuter zu erklimmen, schlich er kummervoll die Wand entlang.

Nun also stand Tschu tief gebeugt vor Yau, der sich auf seinem Kissen wälzte und den Traum, den er gedeutet haben wollte, wiedergab. Tschu überlegte nur kurz, zog dann seine Augenbrauen zusammen und sprach:" Das ist ein böser Traum, hoher Herr. So wie deine Finger wirst du deine Söhne, einen nach dem anderen, durch Tod verlieren." Da erbleichte Yau vor Wut und befahl, dass Tschu sogleich geköpft werden solle!

Yau erhob sich nun von seinem Lager und befahl einen zweiten Ratgeber zu sich. Dessen Name war Tscho und auch er war ein berühmter Traumdeuter. Aber von anderer natur als Tschu. Als er seinen ersten Traumdeuterrang errungen hatte, schritt er, den Kopf hoch erhoben durch die Stadt; als er die nächst höhere Stufe erklomm, ließ er sich mit einer Sänfte durch die Stadt tragen und als er endlich den höchsten Rang einnahm, da scheute er sich nicht, selbst den ehrwürdigen Vater und den Onkel, so als seien bloße Freunde, beim Vornamen zu nennen!

Selbstbewusst also stand Tscho vor Yau, der seinen Traum wiedergab. " Ach mein Herr, welche gute Zukunft prophezeit dir dein Traum. Die Finger, oh Yau, sind deine Söhne. Doch weil du ein Liebling der Götter bist, gewährt  ihre Huld dir ein Leben, dass so lang sein wird, dass du sogar deine Söhne überleben wirst, zum Ruhme deines Namens und zur Freude deines Volkes."

Über diese Worte freute sich Yau so sehr, dass er befahl, Tscho mit Schätzen zu überhäufen und ihm einen Raum neben dem seinen im Palast einzurichten.

 


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